Bedingt durch die Anforderung der Wasserrechtsnovelle 90 (Stickstoff- u. Phosphorenfernung) ergab sich für die 1987 in Betrieb genommene Kläranlage Kirchbichl ein Ausbaubedarf (Anpassung an den Stand der Technik). Gleichzeitig sollte die Kapazität von ursprünglich 83.300 EW60 auf 100.000 EW60 erweitert werden.
Von diesen Maßnahmen waren sowohl Abwasserbehanldung, SChlammbehandlung und auch die Kompostieranlage betroffen. Die Bauabwicklung erfolgte in den vier Stufen: Schlammlinie, Hochlastbiologie, Schwachlastbiologie sowie Betriebsgebäude samt Außenanlagen. Für die Bauabwicklung ergaben sich durch die Aufrechterhaltung des Kläranlagenbetriebes und den erhöhten Grundwasserstand (Staustufe Langkampfen) besondere Herausforderungen.